top of page
IMG-20231121-WA0046.jpg

Hier im "Holzlabor" entsteht es:
Unser Tinyhaus Momo!

Kein Ort zu klein ein zuhause zu sein. 

Willkommen auf der Seite unseres neuesten Projektes mit Namen "Momo". Sicher ist vielen dieser besondere Name aus Kinderzeiten ein Begriff und wir haben uns ganz bewusst für ihn entschieden, als Name für unser neues Zuhause. Michael Endes Besteller "Momo" handelt davon, wie wichtig der Umgang mit Zeit in unserem Leben ist. Wir wollen unseren Umgang mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit immer bewusster gestalten. Und dazu verkleinern wir uns. Nach dem Motto: Weniger Raum um den wir uns kümmern müssen = mehr Zeit im Alltag. Also eigentlich vergrössern wir uns ja, denn momentan leben wir im Van (Camper) ;) Aber insgesamt verkleinern wir uns, denn wir verstehen unser Tinyhaus als langfristiges Eigenheim. Nicht als "billigen Ersatz" für ein Haus oder eine Wohnung, sondern als vollwertiges Zuhause. Die Idee vom Tinyliving kommt aus den USA. Auch in Europa findet die Bewegung immer mehr Zuspruch, auch wenn das Gesetz nach wie vor nicht so richtig weiss, wie es mit "Tinyhäusern" im Baurecht umgehen soll. Zu sehr weicht das Haus von der Norm ab. Passt also ganz gut zu uns :) Das Finden eines Platzes auf dem ein Tinyhaus langfristig stehen kann, ist daher in der Schweiz und auch in Deutschland extrem schwierig und oftmals die grössere Herausforderung als der Bau selbst. Wir haben das grosse Privileg, bereits eine Zusage für einen Dauer-Stellplatz zu haben. Nämlich auf dem Natur-Camping "Viva" in den Bergen Graubündens, in der Schweiz. Dort stehen bereits 5 Tinyhäuser und unsere "Momo" wird das sechste sein :)

Durch die Besitzerin des Camping Viva, wurden wir auf das "Holzlabor" aufmerksam. Eine Genossenschaft die es uns ermöglicht, unser Tinyhaus selbst zu bauen. Wir bauen unser Tinyhaus dort selbständig in Regie durch erfahrene Schreiner*innen und Wagenbauer*innen. Menschen wie uns wird im Holzlabor ermöglicht, in einer riesigen Werkstatt den eigenen Traum vom "Tinyliving" zu realisieren. Wir sind unglaublich dankbar für diese Möglichkeit unser kleines Haus selbst zu bauen, denn uns ein Tinyhaus schlüsselfertig bauen zu lassen, hätten wir uns niemals leisten können. Auch so ist es noch eine enorme finanzielle Belastung, aber es ist mit Krediten, Darlehen und Spenden wenigstens annähernd realistisch. Auch ist der Eigenbau für uns eine tolle Möglichkeit unser handwerkliches Flair und unsere Kreativität auszuleben und uns wieder selbstwirksam tätig zu erleben während der langen Zeit unserer Long-Covid-Erkrankung. 

Wir verwenden den Begriff "Tinyhaus", weil er gängiger und leichter verständlich ist. Tatsächlich handelt es sich bei unserem Tinyhaus aber um einen klassischen "Zirkuswagen". Und die Grundlage für unseren Wagen, also das fahrbare Chassis auf dem alles aufgebaut wird, ist tatsächlich ein altes Fahrgestell des bekannten Schweizer Zirkus` Knie :) Das Holz und alle Materialien die verwendet werden, sind möglichst nachhaltig hergestellt. So stammt beispielsweise das 
Eschenholz für die Konstruktion und die Holznägel (es werden keine Metallnägel- oder Schrauben, sondern ausschliesslich Holznägel verwendet), direkt vom Eschenberg in Winterthur, nur wenige Kilometer vom Holzlabor entfernt. Es ist uns extrem wichtig, 
unser 
kleines Zuhause so umweltverträglich und ressourcenschonend wie nur möglich zu bauen. Das ist auch dem "Holzlabor" ein grosses Anliegen und das schätzen wir sehr! Die Bilder die hier in der Galerie zu sehen sind, zeigen NICHT unseren Wagen. Es sind Bilder vom Holzlabor und die Tinyhäuser bzw. Wagen die darauf zu sehen sind, sollen einen Eindruck vermitteln wie unsere Momo in etwa einmal aussehen wird... 
 

Ja wir wollen "klein" wohnen. In der Klimakrise ist es uns wichtig, unseren persönlichen CO2-Fussabdruck zu verkleinern. Tinybauten werden mit einem Minimum an Material und somit entsprechend wenig CO2-Ausstoss gebaut. Unsere Momo wird hauptsächlich aus einheimischem Holz gebaut, der Strom wird von der Sonne kommen, heizen werden wir mit Holz. Der Boden auf dem unser Tinyhaus sein Zuhause findet, wird nicht versiegelt, so dass die Natur unter Momo weiter gedeihen kann.

Du findest unser Projekt genial und möchtest uns gerne unterstützen? Hier gehts zur: 
Spendenseite!
Und unabhängig davon: Wir suchen während der Bauphase ab Februar 2024 auch immer Menschen die gerne tatkräftig mit anpacken und ein Stückchen an Momo mitbauen :) Melde dich dazu gerne über das ganz unten links stehende Kontaktformular direkt bei uns!